Dreharbeiten 2

Hinter den Kulissen…


 2. Staffel 








Carsten hat mit einer damaligen Bewohnerin des 2. Schumann-Hauses gesprochen.
Nachricht über das Kontaktformular der IheF-Fanseite vom 14.11.2012

Ich habe mich mal mit der Dame unterhalten, die in dem Haus am Fichtenberg wohnt (und auch 1982 schon wohnte). Sie fragte mich "suchen Sie was, kann ich Ihnen helfen?" Nachdem ich ihr sagte "was soll ich hier schon suchen" kam sie ans Erzählen. Genau so war damals der Drehortsucher dort aufgetaucht.

Sie haben monatelang oben in zwei Zimmer gelebt, während überall im Haus gedreht wurde. Und sie meint auch, gegen Ende sei es ihnen zuviel geworden und da sei wohl auch im Studio nachgedreht worden… Aber so sicher war sie auch nicht mehr.



Ein (anonymer) Fan war Statist in der Folge "Der blaue Brief".
E-Mail vom 24.09.2011

Die Schulen Innenaufnahmen in "der blaue Brief" erfolgten im Fichtenberggymnasium in der Haupthalle/Haupttreppe– Statisten waren Schüler des Gymnasiums (ich war einer ;-­))



Charlene hat mit einer damaligen Bewohnerin des 2. Schumann-Hauses gesprochen.
Eintrag auf wunschliste.de von Charlene (geb. 1984) am 29.04., 14.05. und 22.05.2008

Also meine beste Freundin und ich waren vor 2 Jahren so mutig und haben geklingelt. Die Frau, die uns öffnete, war so lieb, uns durch den Garten zu führen. Und hat jede Menge erzählt! Sie haben das Haus damals gekauft und hatten noch keine Möbel drin, da bekamen sie ein Angebot darüber, ob IheF dort gedreht werden kann. Sie willigten ein und lebten nur in einem kleinen Teil des Hauses (es ist nämlich viel größer als man denkt). Dann wurde es ihnen aber zu viel, und das Innenleben wurde im Studio nachgebaut. Außenaufnahmen fanden weiter vor Ort statt, z.B. an der Stelle, an der Werner für die Familie den Pool aushebt, wachsen noch heute keine Grashalme… War echt toll. Und sie haben noch immer Kontakt zum Großteil der Schauspieler…

Fotos haben wir nicht gemacht, zumal die Familie an diesem Tag auch noch den 80. Geburtstag einer Tante gefeiert hat. Wir sind echt überrascht gewesen, wie freundlich die Frau zu uns war. Aber ich denke, wenn man nochmal dort klingelt und nett fragt, würde sie sicherlich zustimmen. Um dieses Haus kann man die Familie echt nur beneiden! Wir haben sie damals auch gefragt, ob sie weiß, weshalb keine neuen Teile mehr kamen. Sie meinte, die Schauspieler hätten gerne weitergemacht… Wäre ja soo toll, wenn jetzt nochmal was gedreht werden könnte!

Also ich weiß leider nicht mehr, ab wann nicht mehr im Haus direkt gedreht wurde. Aber ich kann euch noch berichten, dass durch einen überhitzten Scheinwerfer, der an einem Baum befestigt war, genau dieser angefangen hat zu zündeln. Sieht man heute noch die kaputte Stelle im Baum. Und dann haben wir gezielt nach diesem grauen Eisenschrank, der im Flur stand, gefragt (sieht man, glaube ich, gut bei der Winterreise!?). Das ist ein historischer Tresor, und dieser wurde im Studio nicht mehr nachgebaut. Und dass alle eben gerne weitergemacht hätten, aber kein Drehbuch mehr vorhanden war (sooo schade!)




Die Regenbogenpresse schreibt…

Baby im Backstage-Bereich
Patrick hatte seinen ersten Drehtag als Baby Franziska bereits im Alter von fünf Tagen an seinem Geburtsort, dem Urban-Krankenhaus. Danach gingen die Dreharbeiten zwei Wochen lang im (2.) Schumann-Haus weiter, zu dem Patrick und seine Eltern täglich mit dem Auto gebracht wurden. Hinter den Kulissen erzählte Patricks Mutter seiner interessierten Film-Mama Thekla Carola Wied, wie es sich anfühlt, gerade erst Mutter geworden zu sein,[1] und zeigte ihr die richtige Art, ein Baby im Arm zu halten.[4] Peter Weck, der Patrick höchstpersönlich unter rund dreißig Neugeborenen für die Rolle der Franziska ausgewählt hatte, kümmerte sich besonders aufmerksam um "sein" Baby: Er sorgte beispielsweise dafür, dass Patrick in Ruhe gestillt werden konnte und stets vor Zugluft geschützt war.[3]

Peter Wecks Doppelgeburtstags-Feier
Da Peter Weck im August 1984 54 Jahre alt wurde und kurz zuvor als Werner Schumann beim Feiern seines 50. Geburtstags gefilmt worden war, veranstaltete er nach Abschluss der Dreharbeiten für beide Anlässe ein kleines Fest. Ursprünglich war geplant, das gesamte "Ich heirate eine Familie"-Team in das bekannte Berliner Lokal "Zur Nolle" einzuladen, doch wegen des schönen Wetters entschied man sich dann für ein Picknick unter freiem Himmel, und zwar im Garten des (2.) Schumann-Hauses. Dort war das Geburtstagskind dann mehrmals unfreiwilliges Ziel von "Kleckerattacken" seiner Filmkinder: Julia Biedermann stolperte und schüttete dabei ein Glas Orangensaft über Peter Wecks Rücken, und Tarek Helmy spritzte bei einem beherzten Biss in eine Wassermelone den Saft in die Haare des Jubilars. Doch dieser nahm es gelassen: "Als Vater von so vielen Kindern regt einen nichts mehr auf."[2]

Hektik für Angi
Peter Weck fand Thekla Carola Wied in ihrer Rolle als Angi zu ruhig und ausgeglichen; seiner Meinung nach sollte eine dreifache Mutter viel hektischer sein. Also sorgte er in seiner Funktion als Regisseur selbst für ausreichend Stress am Set, so dass Angi schließlich auch vor der Kamera so nervös wirkte, wie Peter Weck sich das vorgestellt hatte.[2]

Rücksicht auf die Schwangere
Für die Dreharbeiten zur Folge "Familienzuwachs" musste Thekla Carola Wied einen künstlichen Baby-Bauch tragen. Da dieser so echt wirkte, vergaßen die Kollegen am Set manchmal sogar, dass sie gar nicht schwanger war, und boten ihr auch schon mal einen Stuhl an.[5] So kam ihr auch Fernseh-Ehemann Peter Weck beim Treppensteigen zu Hilfe und stützte sie – bis er merkte, dass das ja gar nicht notwendig war. Aber auch Thekla Carola Wied selbst fühlte sich mit der Bauch-Attrappe wie eine Schwangere: Sie änderte unbewusst sogar ihre Haltung und hatte abends Rückenschmerzen, obwohl der Schaumgummi-Bauch federleicht war.[9]

Alles zu harmonisch?
Hinter den Kulissen gab es Krach, da Thekla Carola Wied nicht nur "heile Welt" bei den Schumanns haben wollte. Doch Autor Curth Flatow weigerte sich, mehr Probleme einzubauen.[6]

"Mama" Thekla
Das Verhältnis zwischen Thekla Carola Wied und ihren Filmkindern war fast wie in einer richtigen Familie, was man vor allem in den Drehpausen sehen konnte: Thekla kümmerte sich um ihre "Kinder" und versorgte sie mit Kakao und Kaffee.[7]

Die echten Bewohner des 2. Schumann-Hauses
Eine Familie mit drei Kindern und einem Hund – das traf nicht nur auf die Schumanns zu, sondern auch auf Familie Ramdohr aus Berlin. Mutter Astrid fiel die Gemeinsamkeit sofort auf, und als sie davon hörte, dass für neue Folgen der Serie ein Haus gesucht wurde, kam ihr gleich das eigene in den Sinn. Es war erst vor kurzem neu gekauft worden und noch unmöbliert, also ideal für die Dreharbeiten! Ihr Ehemann, der praktische Arzt Dr. Hans-Peter Ramdohr, war von der Idee zunächst nicht gerade begeistert. Doch die Kinder stimmten sofort zu, und so stellten die Ramdohrs ihr Haus der Produktion zur Verfügung. Eine kleine Wohnung, die zur Arztpraxis des Vaters gehörte, wurde zum Ausweichquartier der Familie. Nach Monaten in beengten und chaotischen Verhältnissen konnte die Familie dann schließlich nicht nur das frisch bezogene Heim so richtig genießen, sondern auch die neuen Folgen der Serie "Ich heirate eine Familie", die in ihrem Haus spielten![8]




[1] Frau im Spiegel (September 1984)
[2] Neue Post (7. September 1984)
[3] Neue Welt (12. Dezember 1984)
[4] frau aktuell (14. November 1984)
[5] Gong (1984)
[6] Neue Post (9. Januar 1985)
[7] Freizeit Revue (7. Juni 1984)
[8] (Titel der Zeitschrift nicht bekannt)
[9] Neue Welt (1984)


                                       
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